How to Achieve ARP4754A Development Assurance in Aerospace Programs
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Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Modell, das ein reales Produkt oder System nachbildet und Szenarien anhand von Echtdaten aus dem physischen Produkt durchspielt. Teams nutzen diese Modelle in der Regel, um das Verhalten des Produkts zu beobachten, Designänderungen zu testen und die Leistung des realen Systems zu untersuchen.
Ein digitaler Zwilling zeigt jedoch nur, was mit dem Produkt geschieht. Ohne strukturierte Anforderungen kann er nicht beurteilen, ob das aktuelle Systemverhalten akzeptabel ist.
In solchen Situationen sorgt das Anforderungsmanagement für eine Struktur, die das erwartete Verhalten des Produkts definiert, technische Modelle mit den Entwicklungsabläufen verknüpft und dafür sorgt, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind.
Schauen wir uns also einmal an, wie ein Digital Twin in Verbindung mit Anforderungsmanagement dazu beiträgt, die Kluft zwischen den Engineering- und den DevOps-Teams zu überbrücken.
Per Definition ist ein digitaler Zwilling eine (mithilfe von Software erstellte) virtuelle Nachbildung eines physischen Produkts, wie beispielsweise eines Flugzeugs, eines Fahrzeugs oder eines medizinischen Geräts. Er bleibt nicht statisch wie ein Diagramm oder ein Konstruktionsdokument, sondern erhält kontinuierlich Daten vom physischen System, die analysiert werden können, um das Verhalten des Produkts zu verstehen.
So können Ingenieure in Echtzeit Simulationen durchführen, die Leistung analysieren und mögliche Änderungen testen, bevor sie diese auf das reale System anwenden.
Man kann sich vorstellen, dass ein Automobilhersteller ein neues Elektroauto-Modell entwickelt. Also entwirft er:
Sensoren aus dem realen Fahrzeug senden zahlreiche Datenpunkte, darunter Batterietemperatur, Motordrehzahl, Bremsdruck und Energieverbrauch, an den digitalen Zwilling.
Anhand aller Daten können Ingenieure Folgendes testen:
Auf diese Weise können Ingenieure Tausende von Tests in der Software durchführen, anstatt echte Autos zu gefährden.
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Die traditionelle Produktentwicklung folgt einem einfachen Kreislauf: Das System entwerfen, testen, Probleme beheben und von vorne beginnen. Dieser Ansatz funktioniert zwar, wird aber langsam und kostspielig, sobald das System komplexer wird.
Der digitale Zwilling verändert dies grundlegend. Anstatt physische Prototypen zu bauen, zwingen digitale Zwillinge die Teams dazu, das Systemverhalten anhand einer virtuellen Nachbildung des Produkts zu untersuchen, die sich entsprechend den realen Systemdaten verändert.
Hier sind einige Vorteile von Digital Twins:
Derzeit erkennen rund 42 % der Führungskräfte aus verschiedenen Branchen die Bedeutung von Digital Twins an, und 59 % planen bereits, diese bis 2028 in ihre Betriebsabläufe zu integrieren.
Wie bereits erwähnt, kann ein digitaler Zwilling das Systemverhalten simulieren und die tatsächlichen Betriebsdaten analysieren. Eine Simulation allein reicht jedoch nicht aus. Ingenieure müssen wissen:
Diese Erwartungen ergeben sich aus vordefinierten Anforderungen. Ohne diese kann ein digitaler Zwilling nicht validiert werden.
In der Produktentwicklung sprechen die Teams aus den Bereichen Technik und DevOps unterschiedliche Sprachen. Die Techniker konzentrieren sich auf die Entwicklung physischer Produkte und die Simulation digitaler Produkte. Die DevOps-Teams hingegen konzentrieren sich auf die Entwicklung und Verwaltung von Software zur Steuerung des physischen Produkts.
Stellen Sie sich folgendes einfaches Szenario vor:
Wenn also die Anforderungen der Entwicklungs- und DevOps-Teams nicht aufeinander abgestimmt sind, scheitert das Produkt.
So kann das Anforderungsmanagement Abhilfe schaffen:
Auf diese Weise können Teams, wenn für die Simulation und die Softwareentwicklung dieselben Anforderungen verwendet werden, das Systemverhalten anhand derselben Referenz validieren, was dazu beiträgt, dass das System nicht von den ursprünglichen Anforderungen abweicht.
Ein digitaler Zwilling führt nicht nur zwei oder drei Szenarien durch; er durchspielt Tausende von Szenarien, und die Teams müssen die Ergebnisse für weitere Analysen speichern und sie zudem wieder mit den ursprünglichen Anforderungen verknüpfen. Anforderungsmanagement-Plattformen wie Modern Requirements4DevOps helfen dabei und sorgen für einen übersichtlichen Produktlebenszyklus.
So ermöglicht Modern Requirements4DevOps das digitale Engineering:
Die Funktionen von Modern Requirements4DevOps helfen Teams also dabei, über isolierte Simulationen hinauszugehen und sicherzustellen, dass sie aufeinander abgestimmt bleiben.
Wussten Sie, dass der Markt für digitale Zwillinge voraussichtlich von 33,97 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 384 Milliarden US-Dollar anwachsen wird, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 35,40 %? Anhand dieser Daten lässt sich feststellen, dass digitale Zwillinge zu einem zentralen Bestandteil des modernen Produktentwicklungs-Workflows werden.
In den kommenden Jahren werden digitale Zwillinge und Softwarebereitstellung nicht mehr als getrennte Aktivitäten ablaufen. Wenn Entwickler beispielsweise die Steuerungssoftware aktualisieren, kann dieses Änderungsereignis eine Systemvalidierung durch automatische Simulation auslösen. In solchen Umgebungen wird das Anforderungsmanagement an Bedeutung gewinnen, was dazu beitragen wird, Engineering- und DevOps-Teams miteinander zu verbinden.
Darüber hinaus wird die KI diesen Prozess noch weiter stärken. Die KI kann große Mengen an Simulationsergebnissen automatisch analysieren, Muster erkennen und dem Team Erkenntnisse liefern, die es manuell nicht finden könnte.
Digital Twins, Anforderungsverfolgung und KI-gestützte Erkenntnisse werden gemeinsam die Art und Weise prägen, wie komplexe Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus entwickelt, validiert und betrieben werden.
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