How to Write Better Requirements: A Practical Guide That Actually Works
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Wir arbeiten mit vielen Teams im Finanzdienstleistungssektor zusammen, und eines ist klar: Der Druck, bei technischen Problemen oder Cybervorfällen stabil zu bleiben, ist heute größer denn je.
Führungskräfte in Finanzinstituten berichten uns, dass sie sich nicht nur Sorgen um Systemausfälle machen. Sie machen sich auch Gedanken um die Nachweisfähigkeit. Sie wollen sicher sein, dass ihre Prozesse, Kontrollmechanismen und Aufzeichnungen bei Prüfungen Bestand haben.
Hier setzt DORA neue Maßstäbe. Es legt einheitliche Regeln fest, wie sich Finanzinstitute auf IKT-Vorfälle vorbereiten, darauf reagieren und sich davon erholen sollten.
In diesem Blogbeitrag wird erläutert, was DORA ist, welche Bedeutung es für jedes Finanzinstitut hat, welche Anforderungen es aus Sicht des Anforderungsmanagements stellt und wie Anforderungsmanagement-Software dabei helfen kann.
Der Digital Operational Resilience Act (DORA) ist eine EU-Verordnung, deren Schwerpunkt auf dem Schutz der von Finanzinstituten genutzten Netz- und Informationssysteme liegt.
Die DORA trat im Januar 2023 in Kraft und wurde ab 2025 vollständig umgesetzt. Daher müssen alle Unternehmen, die im europäischen Finanzsektor tätig sind – darunter Banken, Versicherungen, Zahlungsdienstleister, Fintech-Unternehmen sowie externe IKT-Dienstleister (Informations- und Kommunikationstechnologie) für Finanzinstitute – die Compliance-Anforderungen der DORA erfüllen.
Darüber hinaus handelt es sich bei DORA nicht um eine unverbindliche Empfehlung, sondern um ein rechtsverbindliches Regelwerk, das festlegt, wie Finanzinstitute in der EU mit IKT-Risiken und der Meldung von Vorfällen umgehen, technische Tests durchführen und externe IKT-Dienstleister überwachen sollten, um die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Finanzsysteme zu erhöhen.
DORA zwingt Finanzteams dazu, sich auf strukturierte Arbeitsabläufe, genaue Aufzeichnungen und Belege zu stützen, die bei Prüfungen Bestand haben. Daher können sich die Teams nicht einfach auf informelle Methoden und uneinheitliche Richtlinien verlassen.
DORA basiert auf fünf Kernsäulen, wobei jede Säule klare Pflichten für Finanzinstitute und ihre externen IKT-Partner festlegt. Diese Säulen ergänzen sich gegenseitig und bieten einen strukturierten Ansatz für das IKT-Management, der für Klarheit und mehr operative Kontrolle sorgt.
Das IKT-Risikomanagement ist ein zentraler Bestandteil der DORA-Konformität, die Finanzinstitute dazu verpflichtet, IKT-bezogene Risiken zu identifizieren, zu bewerten und gezielt zu mindern. Es fordert Finanzinstitute dazu auf, einen Rahmen zu schaffen, um IKT-Systeme kontinuierlich zu überwachen und Strategien zur Risikominderung zu entwickeln. Das Hauptziel besteht darin, die Stabilität des Systems zu gewährleisten, kleinere Probleme frühzeitig zu erkennen und Katastrophen oder Ausfälle zu verhindern.
Die „Vorfallsmeldung“ ist eine zweite Säule von DORA, deren Schwerpunkt auf der Standardisierung des Meldungsverfahrens für Vorfälle in europäischen Finanzinstituten liegt. Sie verpflichtet Finanzinstitute dazu, transparente Berichte zu erstellen, in denen die Ursache und die wiederholbaren Schritte aller IKT-bezogenen Vorfälle klar dargelegt werden. Dies ist entscheidend für die Schaffung von Vertrauen und die klare Erläuterung des Vorfalls gegenüber den Interessengruppen und Aufsichtsbehörden.
DORA empfiehlt Finanzinstituten, ihre Systeme durch regelmäßige Tests, bedrohungsorientierte Penetrationstests (TLPT), Stresstests usw. zu überprüfen. Diese Tests tragen dazu bei, sicherzustellen, dass ihre Wiederherstellungssysteme, Notfallpläne und technischen Kontrollmaßnahmen unter realen Bedingungen funktionieren.
In Europa sind viele Finanzinstitute auf externe ICP-Dienstleister angewiesen, und diese vierte Säule der DORA legt den Schwerpunkt auf das Management der mit diesen externen Dienstleistern verbundenen Risiken. Die DORA verpflichtet Unternehmen dazu, diese Partner mit derselben Sorgfalt zu überwachen, die sie auch bei internen Systemen walten lassen. Dazu gehören Vertragsüberprüfungen, Leistungsüberprüfungen, Risikobewertungen und angemessene Ausstiegsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Vermeidung von Versorgungslücken, die durch Probleme bei den Anbietern verursacht werden.
Die fünfte Säule ermutigt Finanzunternehmen, Informationen über Cyberbedrohungen und -vorfälle innerhalb eines Netzwerks vertrauenswürdiger Organisationen auszutauschen. Dieser Austausch muss nach vereinbarten Regeln erfolgen und über sichere Kanäle abgewickelt werden. Ziel dieses Informationsaustauschs ist es, das Bewusstsein für Vorfälle zu schärfen und die kollektive Widerstandsfähigkeit zu stärken.
DORA legt großen Wert darauf, wie Finanzinstitute IKT-Anforderungen definieren, nachverfolgen, dokumentieren und verwalten. Aus Sicht des Anforderungsmanagements stellt DORA folgende Erwartungen an jedes Finanzinstitut:
Um die oben genannten DORA-Anforderungen zu erfüllen, benötigen Teams nicht nur eine gut strukturierte Strategie, sondern auch eine Plattform für das Anforderungsmanagement. Genau darauf gehen wir im nächsten Abschnitt ein.
Modern Requirements4DevOps ist ein Anforderungsmanagement-Tool, das speziell für stark regulierte Branchen wie Versicherungen, Finanzen, Banken, Behörden usw. entwickelt wurde und direkt in Azure DevOps integriert ist. So unterstützt es die Einhaltung der DORA-Anforderungen:
Auf diese Weise kann „Modern Requirements4DevOps“ jedem Finanzinstitut dabei helfen, sein IT-System DORA-konform zu gestalten.
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